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Die Jüdischen Kulturtage München 2015 (Дни еврейской культуры в Мюнхене)

Уже невозможно себе представить осеннюю культурную жизнь Мюнхена без «Дней еврейской культуры», которые организует Общество поддержки еврейской культуры и традиции». Уже в 29-й раз оно предлагает разнообразную программу, состоящую из концертов, фильмов, дискуссий и литературы и, конечно, уникального открытия-шоу (см. программу здесь)

Die Jüdischen Kulturtage München, organisiert von der Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition, sind längst aus dem herbstlichen Kulturleben der Landeshauptstadt München nicht mehr wegzudenken. Zum 29. Mal wird ein abwechslungsreiches Programm aus Konzerten, Filmen, Diskussionen und Literatur mit einem Eröffnungshighlight der besonderen Art geboten.

Билеты:

München Ticket

089 / 54 81 81 81

или www.muenchenticket.de

Вечерняя касса.

Откроет «Дни еврейской культуры» всемирно известный кларнетист Давид Кракауэр, который уже известен мюнхенской публике своими концертами клезмеровской музыки (15.11). Номинированный на премию Grammy солист продемонстрирует мульти-медиа-шоу «Большие картины», которые уже были восторженно приняты зрителями в Нью-Йоркском Museum of Jewish Heritage. В программе попурри из музыки к известным кинофильмам: «Кабарэ», „Fiddler on the Roof“, „Das Leben ist schön“. Все эти фильмы имеют отношение к его личной истории и истории его семьи.

Давид Кракауэр

Давид Кракауэр

Kein geringerer als der weltbekannte Klarinettist David Krakauer, der in München bereits mit seinen Klezmer-Konzerten das Publikum begeisterte, wird die Jüdischen Kulturtage München eröffnen (15.11.). Der Grammy-nominierte Solostar präsentiert, begleitet von seiner Band, eine neue, einzigartige Multi-Media-Show „The Big Picture“, die schon bei einer Vorführung im New Yorker „Museum of Jewish Heritage“ großen Beifall fand. Das Programm enthält Musik aus bekannten Kinofilmen, wie „Cabaret“, „Fiddler on the Roof“, „Das Leben ist schön“, ausschließlich mit jüdischem Bezug, die Krakauer in Beziehung setzt zu seiner eigenen Biographie. All diese Filme sind auch seine Geschichte und die seiner Familie, aus Sicht eines jüdischen Amerikaners des Jahrgangs 1956.

Неизвестную главу еврейско-чешской истории показывает документальный фильм «На север», общегерманская премьера которого состоится 16 ноября. Фильм, который дополняет выставку «Выбор Софии – чешский путь» в Чешском центре г.Мюнхена, посвящен истории еврейско-чешских подростков, которые в 1939 году смогли перебраться в Данию, и выжили там, благодаря помощи датчан и Лиги мира и свободы. По окончании просмотра состоится дискуссия с автором фильма Judita Matyášová.

Ein weithin unbekanntes Stück jüdisch-tschechischer Geschichte zeigt der Dokumentarfilm „Nach Norden“, der am 16.11. seine Deutschland-Premiere feiern wird. Der Film, der die Ausstellung „Sophies Wahl – Der tschechische Weg“ im Tschechischen Zentrum München begleitet, widmet sich der Geschichte jüdisch-tschechischer Teenager, die 1939 mit Hilfe dänischer Pflegefamilien und der Liga für Frieden und Freiheit die Kriegsjahre in Dänemark verbringen konnten. In einer Art dokumentarischen „Road Movie“ werden die damaligen Kinder und ihre Familien mit an die Orte genommen, an denen sie während des 2. Weltkrieges und danach gelebt haben. Im Anschluss an den Film findet eine Podiumsdiskussion mit der Autorin des Films, Judita Matyášová, statt.

Концерт португальского квинтета Melech Mechaya обещает фейерверк клезмерской музыки, «перемешанной» с типичными мелодиями фадо.

Melech Mechaya

Melech Mechaya

Das Konzert des quirligen Quintetts „Melech Mechaya“ verspricht kultigen Klezmer aus Portugal (17.11.). Die „Party-Könige“, so die freie Übersetzung des hebräischen Band-Namens, präsentieren Musik, bei der ausgelassenes Feiern und Tanzen ganz im Mittelpunkt stehen. Wenn alte osteuropäische Melodien mit portugiesischem Fado gemixt werden, hält es keinen mehr auf seinem Stuhl.

«Некурящие тоже должны умереть» – блестящая импровизация актеров Петера Махача и Моники Штраух. Концерт-лекция пройдут на фоне песен автора-исполнителя из Израиля Yael Deckelbaum.

Mit ihrer szenischen Lesung „Auch Nichtraucher müssen sterben“ präsentieren die aus Funk und Fernsehen bekannten Schauspieler Peter Machac und Monika Strauch hintergründig-humorvolle Glossen und Anekdoten von Friedrich Torberg und Weggefährten wie Ephraim Kishon, Marlene Dietrich, Ferenc Molnar u.a. (18.11.). Ein Konzert der israelischen Liedermacherin Yael Deckelbaum beschließt den Abend. Die Medien feiern Yael Deckelbaum seit geraumer Zeit als die israelische Joni Mitchell. Bereits mit sechzehn Jahren gewann sie die Auszeichnung als beste Nachwuchs-Singer-Songwriterin Israels. Lassen Sie sich von der charismatischen Sängerin verzaubern.

Концерт «Бегство в музыку» – музыкальное представление чешского трио из Праги в память об еврейских композиторах, погибших в концентрационных лагерях. Гидеон Кляйн, Павел Хааз, Эрвин Шульхов были там убиты. Единственным, кто пережил ужас, был Петр Эбен. В программе – их произведения, а также Trio No. 2 in E minor, op. 67 Дмитрия Шостаковича.

Mit dem Konzert „Zuflucht in der Musik“ – Tschechisch-jüdische Komponisten im Zweiten Weltkrieg ehrt das Prager Janáček Trio jüdische Komponisten, die in Konzentrationslagern gefangen waren (19.11.). Gideon Klein, Pavel Haas und Erwin Schulhoff wurden dort ermordet. Der einzige Überlebende war Petr Eben. Ihren Willen, komponieren und musizieren zu können, ließen sich diese Musiker auch nicht im Konzentrationslager nehmen. Am Programm steht auch das Werk Piano Trio No. 2 in E minor, op. 67 von Dmitri Shostakovich.

Ансамбль Yemen Blues исполняет музыку, от которой трудно усидеть на месте: блюз, джаз, западноафриканские  мелодии. Порадуемся очередной встрече со звездой World Music Shooting  2011 года!

Das Ensemble „Yemen Blues“ spielt live eine mitreißende Musik, die jedes Publikum begeistert. Freuen Sie sich auf ein weiteres Konzerthighlight aus traditionellen jemenitischen Melodien, westafrikanischen Grooves, Blues, Jazz und Funk (21.11.). Die Band aus Israel war der World Music Shooting Star des Jahres 2011! Die Musiker könnten verschiedener in ihrer kulturellen Herkunft kaum sein und scheuen sich nicht, unterschiedlichste Instrumente wie z.B. die Oud und die Posaune zu vereinen.

Интересная подиумная дискуссия посвящена теме “Третье поколение после трагедии”.

Eine hochinteressante, prominent besetzte Podiumsdiskussion zum Thema „Die dritte Generation nach der Shoah“ widmet sich der Frage, inwiefern die dritte Generation noch heute von diesen Ereignissen beeinflusst ist (22.11.) und der Tatsache, dass Spätfolgen in der dritten Generation lange unterschätzt wurden.

По традиции в помещениях Еврейского музея пройдет выставка:  Jukebox. Jewkbox! Ein jüdisches Jahrhundert auf Schellack und Vinyl.  Она посвящена истории первых пластинок. Организатор выставки Ханно Лёви расскажет о том, как развивались первые “медиа-носители”. Вход – свободный.

Wie jedes Jahr findet auch eine Veranstaltung im Jüdischen Museum statt. Dieses Mal die Finissage der erfolgreichen Ausstellung „Jukebox. Jewkbox! Ein jüdisches Jahrhundert auf Schellack und Vinyl“ (22.11.). Sie widmet sich der Geschichte dieses ersten Mediums der Massenunterhaltung des 20. Jahrhunderts und der Geschichte globaler Popkultur. Am Geschmack des Mainstreams orientiert, gleichzeitig aber auch immer Ausdruck persönlicher Identität, findet sich auf der Schallplatte auch die jüdische Erfahrung des 20. Jahrhunderts verewigt. Kurator Hanno Loewy wird Platten auflegen und dazu erzählen. Diese Veranstaltung ist bei freiem Eintritt.

По окончании “Дней еврейской культуры” состоится концерт “Шанхай – немного больше чем просто концерт”, на котором будут исполнены произведения еврейских композиторов из Шанхая.

Zum Ausklang der Jüdischen Kulturtage präsentiert das Orchester Jakobsplatz mit „Shanghai – mehr als ein Konzert“ Werke jüdischer Komponisten in Shanghai sowie Stücke chinesischer Komponisten, die jüdische Lehrer hatten (23.11. Reithalle). Nach dem Novemberpogrom 1938 war Shanghai der einzige Ort weltweit, der noch ohne Einreisebeschränkungen für Juden zu erreichen war. Mittels Fotoprojektionen und Videointerviews, unter anderem mit dem Gründungsdirektor des Jüdischen Museums Berlin, Michael Blumenthal, wird das Leben der jüdischen Flüchtlinge in Shanghai dem Publikum näher gebracht. Zugleich präsentiert das Programm eine einzigartige Verbindung zwischen Judentum und Islam sowie zwischen zentraleuropäischer und chinesischer Kultur.

Karten bei München Ticket unter 089 / 54 81 81 81 oder www.muenchenticket.de und Abendkasse.